Allgemeine Hinweise

FINDESSA AG

Hinweise zu den vorgelegten Informationen

Die Findessa AG hat die Informationen auf den folgenden Websites ausschliesslich zu Informationszwecken und zur Nutzung durch die einschlägigen Empfänger zur Verfügung gestellt und kann sie jederzeit ändern, ohne dass es einer vorherigen Ankündigung bedarf. Die hier bereitgestellten Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot dar, noch handelt es sich dabei um einen Bestandteil eines solchen oder um eine Kaufempfehlung für irgendein Produkt. Der Kauf oder der Vertrieb der Beteiligungungen darf nicht auf Grundlage der hierin enthaltenen Informationen erfolgen. Alleinverbindliche Grundlage für den Kauf oder den Vertrieb von Beteiligungen / Anteile ist der jeweilige Wertpapierprospekt bzw. der jeweilige vereinfachte Prospekt gemäss Artikel 5 Paragraph 2 KAG (je nach Einzelfall). Obgleich sich die Informationen auf den folgenden Websites auf Quellen, Materialien und Systeme stützen oder Bezug nehmen, die von Findessa als zuverlässig und genau erachtet werden, gibt Findessa weder explizit noch implizit eine Zusage oder Garantie (einschliesslich Haftung gegenüber Dritten) für die Korrektheit, Vollständigkeit und Genauigkeit derselben.

Findessa übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Informationen nicht durch technische Störungen (Übermittlungsfehler, technische Mängel, Unterbrechungen, Eingriffe unbefugter Dritter usw.) verfälscht werden können. Ferner haftet Findessa unter keinen Umständen für irgendwelche Verluste einschliesslich direkter, indirekter, zufälliger, spezieller oder nachfolgender Schäden aufgrund der Informationen und/oder Empfehlungen auf den nachfolgenden Websites oder im Zusammenhang mit diesen Informationen und/oder Empfehlungen oder infolge der den Finanzmärkten inhärenten Risiken. Die folgenden Websites erheben nicht den Anspruch, alle Informationen zu enthalten, die eine interessierte Partei ggf. wünscht.

Im Allgemeinen kann die Weitergabe der Informationen auf den folgenden Websites in gewissen Hoheitsgebieten Beschränkungen durch lokale Gesetze oder Vorschriften unterworfen sein. Der Vertrieb an oder die Nutzung durch eine solche natürliche oder juristische Person ist in diesen Hoheitsgebieten unzulässig. Personen, die auf diese Website zugreifen, müssen sich mit diesen Beschränkungen bekannt machen und sie einhalten. Die Informationen auf den nachfolgenden Websites oder Kopien derselben (in jeder erdenklichen Form und auf jede erdenkliche Art und Weise) dürfen weder ganz noch teilweise in die Vereinigten Staaten versendet oder gebracht noch dort vertrieben oder US-Personen zugänglich gemacht werden.

Die Aktivierung bestimmter Verknüpfungen (Links) auf den folgenden Websites hat unter Umständen zur Folge, dass die Website von Findessa verlassen wird. Findessa hat die mit ihren Websites verknüpften Websites nicht geprüft und übernimmt für deren Inhalte, die darauf angebotenen Produkte, Dienstleistungen oder sonstigen Angebote keine Verantwortung. Gleiches gilt für Websites, die Links auf die Website der Findessa anbieten. Für jeden Link, der von einer fremden Website auf die Website der Findessa führt, ist stets vorgängig eine ausdrückliche Bewilligung von Findessa einzuholen

Spezielle Informationen zu Schwellenmarkt-Produkten

Schwellenmärkte sind Wertpapiermärkte in Ländern, die u.a. durch ein gewisses Mass an politischer Instabilität und relativ unberechenbare Finanzmärkte und Wirtschaftswachstumsmuster gekennzeichnet sind. Zu den Schwellenmärkten zählen Länder, deren Aktienmärkte noch nicht vollständig etabliert sind, deren Konjunktur schwach ist oder die als weniger hoch entwickelte Länder gelten können. Daher umfasst die Liste der betreffenden Länder sozusagen alle Länder ausser Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Neuseeland, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, der Schweiz, Singapur, Spanien und den Vereinigten Staaten von Amerika (sämtlich als «etablierte Märkte» bezeichnet). Anlagen in Schwellenländern sollten ausschliesslich von Personen getätigt werden, die sich mit den besagten Märkten genau auskennen und daher in der Lage sind, die verschiedenen Risikofaktoren einzuschätzen.

Anlagen aller Art in Schwellenländern sind mit besonderen Risiken verbunden, die es auf etablierten Märkten nicht gibt. Dies gilt auch dann, wenn der Emittent oder Verkäufer eines Produkts entweder seinen Sitz in einem Schwellenland hat oder den überwiegenden Teil seiner Geschäftstätigkeit dort ausübt. Anlagen in Instrumenten solcher Emittenten und Anbieter können spekulativer Natur sein.

Die bedeutendsten (jedoch nicht alleinigen) Risiken in Verbindung mit Anlagen in Schwellenmärkten sind nachfolgend aufgeführt. Jedes solche Risiko könnte eine Marktverzerrung darstellen, infolge derer die Angabe von Kursen für die betreffenden strukturierten Produkte kaum oder überhaupt nicht möglich wäre. Eine solche Verzerrung kann zudem an einem Bewertungsdatum zu Verzögerungen bei der Berechnung und Auszahlung des Rücknahmepreises führen.

Eine Regierung mit unzureichender politischer Erfahrung oder die Instabilität eines politischen Systems bedeutet ein grösseres Risiko, dass die Wirtschaft oder das politische System in naher Zukunft einen radikalen Wandel durchmachen. Für den Anleger kann dies u.a. bedeuten, dass Vermögenswerte zwangsenteignet, beschlagnahmt oder entschädigungslos verstaatlicht werden, dass die Verfügungsgewalt der Anleger über ihr Eigentum beschränkt wird, dass staatliche Eingriffe in bestimmten Branchen den Wert des Vermögenswertes erheblich mindern, dass Strafsteuern auf die Vermögenswerte des Anlegers erhoben werden oder dass die Anlage staatlicher Aufsicht und Kontrollmechanismen unterliegt.

Die Wirtschaft eines Schwellenlandes ist anfälliger für die Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse oder der Inflationsraten, die ihrerseits erheblich volatiler sind als in etablierten Märkten. Die Volkswirtschaften der Schwellenländer beruhen ausserdem meist auf weniger breiter Grundlage, weshalb sich isolierte Entwicklungen wesentlich stärker auf die Wirtschaft insgesamt oder auf einzelne Sektoren auswirken können. Zudem verfügen die Volkswirtschaften der Schwellenländer in der Regel über eine geringere Kapitalbasis, und ihre Finanzmärkte sind oftmals unzureichend organisiert und überwacht.

Anlagen in Schuldtiteln (z.B. Anleihen, Notes), die von Regierungen oder Unternehmen in Schwellenländern begeben werden, sind tendenziell mit grösseren Risiken verbunden als vergleichbare Titel in den etablierten Ländern. Dies liegt an der schlechteren Bonität, der hohen Staatsverschuldung, Umschuldungen und mangelnder Transparenz bzw. ungenügenden Informationen über die betreffenden Märkte bzw. Unternehmen. Ferner gestaltet sich die Risikobewertung infolge unterschiedlicher Bewertungsstandards und mangels zuverlässiger Ratings wesentlich schwieriger.

Die Währungen von Schwellenländern neigen weitaus stärker zu ausgeprägten und unvorhersehbaren Kursschwankungen. Es kann zu Währungsabwertungen kommen. Aufgrund von Währungsverlusten infolge hoher Inflationsraten können die Referenzwerte fallen. Zudem ist zu beachten, dass gewisse Länder Devisenausfuhrkontrollen oder Umtauschbeschränkungen einführen und kurzfristig umsetzen können. Obwohl Verluste infolge von Wechselkursschwankungen durch Absicherung minimiert werden können, sind sie dennoch niemals ganz auszuschliessen.

Schwellenländer haben aufgrund ihrer unterentwickelten Finanzmarktkontrollmechanismen oft unter mangelnder Transparenz und Liquidität sowie schlechter Regulierung und Ineffizienz zu leiden. Diese Märkte sind relativ volatil und weisen erhebliche Kursschwankungen auf. Bei unzureichender oder nicht vorhandener Regulierung besteht ein erhöhtes Risiko hinsichtlich Marktmanipulationen und Insiderhandel.

Das Liquiditätsniveau hängt von Angebot und Nachfrage ab. Die Angebots- und Nachfragesituation an Schwellenmärkten pflegt sich infolge sozialer, wirtschaftlicher oder politischer Entwicklungen oder Naturkatastrophen viel schneller und nachhaltiger zu ändern. Im schlimmsten Falle könnte ein Schwellenmarkt illiquide werden, wodurch der Anleger seine Anlagen nicht mehr veräussern kann.

Falls der Finanzmarkt einer unzureichenden bzw. überhaupt keiner Aufsicht unterliegt, können Rechtsansprüche nur schwer bzw. unmöglich durchzusetzen sein. Ausserdem kann in Fällen, in denen es der Rechtsprechung an der nötigen Erfahrung fehlt, verbreitet Rechtsunsicherheit herrschen.

An gewissen Schwellenmärkten gibt es eine Reihe verschiedener Clearing- und Abwicklungssysteme, oder gar überhaupt keine. Diese Systeme sind in der Regel veraltet und anfällig für Bearbeitungsfehler oder verursachen lange Verzögerungen bei der Abwicklung und Lieferung.

Gesetze zum Anleger- und Gläubigerschutz (z.B. Meldepflicht, Verbot des Insiderhandels, festgelegte Verantwortlichkeiten des Managements und Schutz von Minderheitsaktionären) sind oft unzureichend oder gar nicht vorhanden.

Weiterhin empfehlen wir Ihnen, den jeweiligen Kotierungsprospekt gemäss Artikel 32f. der Kotierungsregeln der SWX Swiss Exchange bzw. den jeweiligen vereinfachten Prospekt gemäss Artikel 5 Paragraph 2 KAG (je nach Einzelfall) einzusehen, in denen die Eigenschaften und Risiken des Wertpapierhandels allgemein erläutert werden.

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